Forschung zu Langlebigkeit und andere Geschichten.

Thank you for the music

Thank you for the music

 

Der Ursprung der Musik liegt in der menschlichen Natur. Sie entsteht aus unserem Kommunikationsdrang. Ihre primäre Eigenschaft ist die Erzeugung einer “kognitiven, emotionellen Extase”.

Nach einer etwas längeren kreativen Pause, bin ich wieder zurück. Diesmal geht es nicht um die Wissenschaft und die Wege, wie man gesünder  wird und wie man sein Leben verlängern kann. Zumindest nicht direct! Hier geht es um die Steigerung der Lebensqualität, die bei unserem jetztigen Wissensstand noch wenig Verknüpfung zur menschlichen Biologie hat. Heutiges Thema ist eine meiner größten Leidenschaften – die Musik.

Was die Musik wirklich ist, ist schwierig in Worte zu fassen. Man findet sehr präzisse und technische Beschreibungen in der Literatur. Allerdings, besteht in mir die Notwendigkeit einer emotionallen und menschlichen Definition dieses Phänomäns. Neben ihrer Eigenschaft der (dis)harmonischen Wellenschwingungen, die von unserem Gehörsystem in Hirnsignale umgewandelt werden, hat die Musik eine tranzendentalle Natur. Die Musik ist ein Ergebnis der menschlichen (Selbst-)Empfindung. Gleichzeitig ist sie in der Lage, die Wahrnehmung einer metaphysischen Welt beim Empfänger zu erzeugen.

… sie beginnt mit dem Mensch

Ich behaupte gerne, dass der Ursprung der Musik in der menschlichen Natur liegt. Sie entsteht aus unserem Kommunikationsdrang (gleich wie dieser Blog). Die Sprache im Allgemeinen schafft es nicht, alles was ein Mensch empfindet präzise genug zu beschreiben. Da greift der Mensch zur verschiedenen Formen der Kunst zu und sucht nach neuen Werkzeugen seine Emotionen, Gedanken und Erfahrung mit anderen zu teilen. Die Musik ist die abstrakteste Kunstform von allen, weil sie keine Nachahnung unserer Umgebung darstellt. So behaupten manche Theoretiker… Im Gegensatz zu verschiedenen Motiven und Farbkombinationen, die aus der Natur genommen wurden um ein Bild zu schaffen, greift die Musik auf eine höchst emotionale und an Menschen angepasste Mittel zu.

Die Harmonie und der Wohlklang sind das Ergebnis einer anthropozentrischen – auf den Menschen orientierten, Kreation. An das menschliche Ohr angepasst und wie es die Forschung auch oft gezeigt hat, von anderen Arten (z.B. mancher Katzenarten) als ungenießbar empfunden. Musik ist eine “unnatürliche” Kunst. Sie ist eine gesellschaftliche Innovation und kann nur durch ein soziales Wesen im Leben erhalten werden. Letztendlich, reden macht wenig Sinn, wenn keiner zuhört – so auch Musik!

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Evolution der Musik als Kommunikationsform

Die erste Musikform war momentan. Sie ist gleichzeitig entstanden, konsumiert worden und war wieder weg. Diese Art der zwischenmenschlichen Kommunikation war ein Mittel der “sozialen Empfindung” der Umgebung des Musikers, seiner selischen und physischen Zugehörigkeit und seines Individualismus innerhalb der Gruppe. Mit der Einführung der Notensysteme wurde zum ersten Mal möglich, die Musik zu schreiben und wiederzugeben. Das führte eine neue Dimension ein. Die Musik konnte nicht nur im Moment der Entstehung sondern auch retrospektiv genossen werden. Dieser Schritt verleihte dem Interpret einen größeren Wert. Er bekam die Macht slebst mithilfe seines Charakters, die Musik als Kunstform zu beeinflussen und sie zu interepretieren. Hier fand endlich eine eindeutige Trennung zwischen Musikern und Interpreten statt.

Weitere technologischen Fortschritten ermöglichten uns, die tonale Ereignisse aufzunehmen und wiederzugeben. Somit wurde der individuelle Einfluss der Interpreten noch stärker betonnt. Das primäre Ziel der Musik wurde stark verändert. Die Musik war keine momentane Empfindung mehr. Sie stellte nicht mehr das Bild der inneren und äußeren Welt des Künstlers dar, wie zur Beginn der Musikgeschichte. Sie wurde zu einem Kommunikationsmedium ohne zeitlichen und räumlichen Grenzen. Sie konnte wiederholt genossen werden. Somit wurde sie von ihrem Schöpfer (dem Künstler) “befreit” (nicht ganz). Sie bekam einen starken metaphysischen, intrinsischen Fokus. Die Macht der Musik lag plötzlich in den Händen der Interpreten und vielleicht noch mehr “in den Ohren” des Hörers.

Wegen ihrer sozialen Natur entwickelte sie sich zusammen mit der Entwicklung unserer Gesellschaft. Die technologischen Fortscrhitte sind die Treiber der “Evolution der Musik”. Ihre wichtigste Eigenschaft wurde dadurch besser erkennbar. Das Einzige was diese Evolution überlebt und dominant bleibt… Die primäre Eigenschaft der Musik ist die Erzeugung einer “kognitiven, emotionellen Extase” durch Kommunikation der Ideen, Emotionen und Gedanken.

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